gemeinsam

Im Allee lernen die Kinder voneinander und miteinander.
Alle werden ihren unterschiedlichen Lernvoraussetzungen entsprechend gefördert.

Werte

Das „Miteinander ist uns wichtig,
denn wir wollen…

uns wohl und sicher fühlen, fürsorglich und gerecht miteinander leben.

unsere Stärken einbringen und uns eigenständig weiterentwickeln.

unsere Verschiedenartigkeit nutzen, respektvoll und erfolgreich von- und miteinander lernen.

uns Ziele setzen, leistungsorientiert und erfolgreich arbeiten.

Dafür setzen wir uns in den Klassen und Lerngruppen,
in den Teams, in der Schulgemeinschaft

und im Kontakt mit dem schulischen Umfeld ein.

regeln

Das Allee ist eine individualisierende Gemeinschaftsschule.
Deshalb ist es für uns sehr wichtig,
dass wir unser Zusammenleben liebevoll gestalten, damit jedes Kind seinen Platz finden kann.

Damit uns dies möglichst gut gelingen kann, haben die Kinder die Regeln für unser Zusammenleben ausgearbeitet.
Wir haben gemeinsam unsere drei Grundregeln festgelegt.
Sie bewähren sich seit 1999:

1

Ich trage Sorge
zu mir.

Wir tragen Sorge
zu uns.

2

Ich trage Sorge
zu den Anderen.

Wir tragen Sorge
zu den Anderen.

3

Ich trage Sorge
zu den Dingen.


Wir tragen Sorge
zu den Dingen.

Diese drei Regeln gelten im Unterricht, in der Pause und überhaupt überall im Allee. Die Kinder kennen diese drei Regeln, die sich in den vielen Jahren schon sehr bewährt haben. „Sorge tragen“ ist dabei eine Grundhaltung, die sich immer wieder in schwierigen Situationen bewähren muss.

Das heisst, dass sich die Kinder und Lehrpersonen immer wieder neu überlegen müssen, wie sie mit den anderen Menschen, mit den Dingen und auch mit sich selbst umgehen. Fragen, die dabei beispielsweise auftauchen, lauten: Wie geht es dir? Habe ich etwas schön versorgt? Habe ich mir bei der Arbeit Mühe gegeben?

Elemente

Verschiedene Elemente prägen unseren gemeinsamen Schulalltag.

Götti & Gotti

Kinder und Lehrpersonen, die neu im Allee starten, bekommen einen Götti oder ein Gotti. So haben sie jemanden, der ihre Fragen beantwortet und sie wenn nötig begleitet,  denn so vieles ist neu und vieles ist fremd. Doch bald wird alles ganz gewohnt sein.
So muss niemand sich unsicher oder einsam fühlen.

Es ist gar nicht so einfach, zu spüren, was das Götti- oder Gottikind braucht, damit es sich bald einleben kann und sich wohl fühlt.

Znünikreis

Vor der grossen Pause essen wir gemeinsam den mitgebrachten Znüni. Ein Kind leitet den Znünikreis, legt die Znüniboxen bereit und achtet darauf, dass alles aufgeräumt und Abfalleimer und Kompostkübel bereit sind.
Sitzen alle Kinder im Kreis, beginnt nach einem gemeinsamen Start ein fröhliches Teilen und Tauschen. Wer hat einen gesunden und leckeren Znüni?

Es ist gar nicht so einfach, dafür zu sorgen, dass alle den Znüni in Ruhe geniessen können.

Klassenrat

Der Klassenrat wird von einem Kind geleitet und findet in regelmässigen Abständen statt. Diese Sitzung gibt die Möglichkeit, das Klima und das Arbeiten in der Klasse zu reflektieren und zu verbessern. Die Kinder lernen, sich auszudrücken, ihre Meinung mitzuteilen, zu diskutieren, aber auch zuzuhören. Entscheide werden demokratisch gefällt.

Es ist gar nicht so einfach, so ein Klassenrat zu moderieren und für einen geregelten Ablauf zu sorgen, ohne den Überblick zu verlieren.

Lerngruppe

Zu Zweit oder zu Dritt lässt es sich oft besser lernen. Was ich gelernt habe, kann ich weitergeben. Wenn ich Hilfe brauche, erhalte ich gute Tipps.

Es ist gar nicht so einfach, jemandem etwas zu erklären, ohne ihm die Lösung zu verraten.

Morgenkreis

Jeden Morgen leitet ein Kind den Start in den Tag. Zuerst werden die Kinder gezählt. Hoffentlich sind alle gut angekommen. Denn es ist uns nicht egal, wenn jemand fehlt. Natürlich müssen wir auch wissen, welches Datum heute ist. Es gibt spannende Erlebnisse zu erzählen. Ausserdem wird der Tag besprochen, Administratives erledigt, ein Lied gesungen oder ein Rätsel geknackt.

Es ist gar nicht so einfach,  rechtzeitig bereit zu sein und alle Kinder gerecht zu behandeln.

Ideenbüro

Kinder beraten andere Kinder und entwickeln Ideen für Probleme des (Schul-)Alltags. Es arbeiten vier Beratungsgruppen im Ideenbüro. Die Kinder werden gut begleitet von den beiden Fachpersonen und es wird auf Sorgfalt und Schweigepflicht geachtet. Ideen oder Probleme können jederzeit in einen Briefkasten bei der Schulsozialarbeit eingeworfen werden.

Es ist gar nicht so einfach, Hilfe zu holen und sich beraten zu lassen.

Tandem

Jeweils eine Unterstufe und eine Mittelstufe bilden ein Tandem. In der Regel wechseln die Kinder nach der dritten Klasse in ihre Tandemklasse. Gemeinsame Unterrichtssequenzen, Projekte oder Aktivitäten ausser Haus gehören zum Alltag. So sind die Stufenübergänge fliessend und gelingen besser.

Es ist gar nicht so einfach, sich immer wieder auf ein anderes Kind einzulassen und sich in einer grösseren Gruppe zurechtzufinden.

Pausenanimation

Neben dem Pausenhäuschen, wo verschiedenste Geräte und Gegenstände zur Ausleihe bereitstehen, bieten Kinder auf Eigeninitiative eine Pausenanimation an. Diese wird am Anschlagbrett publik gemacht und von einer Lehrperson begleitet.

Es ist gar nicht so einfach, während des Spiels den Überblick zu behalten und fair zu entscheiden.

Allee Treff

Alle drei Wochen treffen sich alle Klassen und Lehrpersonen im Haus. Dort können kürzere Informationen und Anliegen der ganzen Schule mitgeteilt werden. Ausserdem werden da neue Schülerinnen und Schüler begrüsst oder gesungen und Projekte vorgestellt. Anfang und Ende des Treffs werden unüberhörbar mit ein Gong signalisiert.

Es ist gar nicht so einfach, bei so vielen spannenden Informationen nichts zu verpassen. 

Freie Tätigkeit

Immer wieder gibt es die Möglichkeit, das Lernen in der Schule selber zu gestalten. Worüber möchte ich gerne forschen, was wollte ich schon immer einmal basteln oder wie geht meine erfundene Geschichte weiter.
Dabei lernen die Kinder ihr Vorhaben zu planen, auszuführen, aufzuräumen und einander vorzustellen.
Das gibt den Andern spannende Erkenntnisse und neue Ideen.

Es ist gar nicht so einfach, sich eine Aufgabe und eine Struktur zu geben, damit mein Vorhaben gelingt.

Regelspiele

Ja, bei uns wird in der Schule gespielt – und zwar nach zum Beginn vereinbarten Regeln.
Im Miteinander lernen wir nicht nur immer wieder neue Regelspiele kennen, sondern auch Strategien, zu gewinnen oder eine Niederlage einzustecken.

Es ist gar nicht so einfach, ohne zu mogeln zu spielen und zu warten, bis man wieder an der Reihe ist.

Allee Versammlung

Vier Mal im Jahr treffen sich alle Kinder und Lehrpersonen zur Alleeversammlung im Stadtsaal nebenan. An diesem Grosstreff werden wichtige Themen zum Zusammenleben in unserer Schule besprochen. Die Allee Vollversammlung wird von einer Steuergruppe und acht Delegierten, bzw. Schülerinnen und Schülern aus allen Klassen, organisiert und geleitet.

Es ist gar nicht so einfach, eine Versammlung mit so vielen Menschen zu organisieren und zu leiten.